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Weddingstedt

Der Name des Ortes wird von einem Personennamen abzuleiten sein; nach den Chronisten von den Namen Hviten oder Hviting. Die Herleitung von Wittekind ist so unwahrscheinlich wie die Ableitung von "witten" (= Strafe). Weddingstedt war in alter Zeit Gerichtsstätte des Kirchspiels Dithmarschen. Nach der Entstehung von Heide wurden die Landesversammlungen der Bauernrepublik Dithmarschen vom Schlüter (Vorsteher) des Kirchspiels Weddingstedt geleitet. Dieses wird darauf zurückgeführt, dass der größte Teil der heutigen Kreisstadt bis zur Gründung Heides zum Kirchspiel Weddingstedt gehörte. Der heutige Ortsteil Rüsdorf der Stadt Heide gehörte noch bis in die 20er Jahre als selbständige Gemeinde zum Kirchspiel Weddingstedt.

 

  • Hochzeitsmühle Aurora
  • Ringwallanlage Steller Burg

Aus dem einstigen Bauerndorf ist aufgrund der fortschreitenden Industrialisierung und insbesondere der unmittelbaren Nähe der Kreisstadt Heide immer mehr eine Wohngemeinde mit zahlreichen gewerblichen Ansiedlungen geworden. Die Gemeinde zeichnet ein ausgeprägtes und differenziertes Vereinsleben aus. Beispielhaft seien hier der TSV Weddingstedt, mit seiner starken Handballsparte, der Ringreiterverein und die Kyffhäuserkameradschaft genannt. Schon zur Tradition gehört das alljährlich zu Pfingsten als größte Veranstaltung des Dorfes stattfindene Ringreiten, bei dem sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen um die Königswürde kämpfen.

Sehenswürdigkeiten:

  • Hochzeitsmühle "Aurora" 1880
  • Ringwallanlage Stellerburg
  • Kreisforst (früher Behncke-Forst)
  • St. Andreas-Kirche (12. Jahrhundert)
http://www.amt-heider-umland.de/weddingstedt.0.html
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Heider Umland
    region|dithmarschen
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